„Integrationskritische Perspektiven für migrationsgesellschaftliche Bildungsarbeit“

Vortag von Professorin Dr. Astrid Messerschmidt (Uni Wuppertal) 

02.02.2017 | 18:30 Uhr
Pavillon
Lister Meile 4, 30161 Hannover

Integration ist zur großen Parole einer migrationsfeindlichen Öffentlichkeit geworden. Der Begriff wird paradoxerweise dafür beansprucht, plurale Zugehörigkeiten abzuwehren und die Partizipation an den gesellschaftlichen Ressourcen zu begrenzen. Im deutschsprachigen Raum ist mit Integration meistens Assimilation gemeint. Das steht in einer langen Tradition abstammungsbezogener Denkweisen. Doch inzwischen haben sich alternative Öffentlichkeiten entwickelt, die sich an der Wirklichkeit der Migrationsgesellschaft orientieren. In der Bildungsarbeit stehen dafür die Konzepte der Rassismuskritik und selbstreflexive sowie geschichtsbewusste Ansätze. Vor dem Hintergrund aktueller rechtspopulistischer Bewegungen skizziert der Vortrag Gegensätze in der Auseinandersetzung mit Migration und geht auf die Verantwortung der Bildungsinstitutionen ein.

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