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Redebeitrag zum 8. März 2021 – Feministischer Kampftag

Liebe Freund*innen und liebe Mitstreiter*innen, liebe Feminist*innen!

Heute am 8.März ist feministischer Kampftag und deshalb sind wir auf der Straße! 

Weltweit nehmen sich FLINTA* Raum, demonstrieren, streiken und fordern das längst überfällige Ende des Patriarchats. Auch in ganz Hannover legen wir gerade die Stadt lahm. Wir sind viele und wir sind stark! Gleichzeitig haben wir hier in unserem Demozug heute viel darüber gehört, wie sehr patriarchale Strukturen FLINTA* immer noch und überall in Bedrängnis bringen.  

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Soli-Nachtaktion am Rathaus

Ein Beitrag des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Hannover zur Soli Nachtaktion:

Scheiße ist das! Kalt! Sichere Einzelunterbringung für alle!

Im November erklärten wir auf einer Kundgebung bei der Ausländerbehörde:
Es beschämt uns und macht uns wütend, dass Menschen in dieser Stadt zurückgelassen, gedemütigt, diskriminiert und nicht einmal mit dem  Notwendigsten versorgt werden.
Immer wieder zeigt sich, wer in den herrschenden Machtverhältnissen das Sagen hat, wessen Bedürfnisse und Interessen wichtig sind und wessen Rechte keiner Rede wert sind. Und deshalb wollen wir heute die Forderungen erneuern, die in den letzten Monaten von Betroffenen und Aktivist*innen aufgestellt wurden, ihnen Nachdruck verleihen und gegen die menschenverachtende Praxis der Stadt im Umgang mit wohnungs- und obdachlosen Menschen aufmerksam machen.  

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Jetzt besetzen wir!

Ein Beitrag des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Hannover zur Demonstration der Kampagne – Jetzt besetzen wir!

Vor Kurzem erklärten wir auf einer Kundgebung bei der Ausländerbehörde:
Es beschämt uns und macht uns wütend, dass Menschen in dieser Stadt zurückgelassen, gedemütigt, diskriminiert und nicht einmal mit dem Notwendigsten versorgt werden.
Immer wieder zeigt sich, wer in den herrschenden Machtverhältnissen das Sagen hat, wessen Bedürfnisse und Interessen wichtig sind und wessen Rechte keiner Rede wert sind. Und deshalb sagen wir heute: Wir begrüßen und unterstützen es, wenn Menschen die Verwirklichung der unveräußerlichen und universellen Menschenrechte selbst in die Hand nehmen. Das ist legitim! – auch wenn es den Herrschenden nicht gefällt.

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Redebeitrag bei der Mahnwache vom Feministischen Rat zum Tag gegen Gewalt an Frauen* am 25.11.2020

Heute ist internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*, Lesben, Inter-, Trans-, nicht-binären und queeren Personen und somit Gedenktag für von Gewalt betroffenen Menschen und Opfer von Feminiziden.

Frauen* und Queers sind am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit, im Internet, in Clubs und Bars mit sexueller Belästigung und Übergriffen, Stalking und Vergewaltigungen konfrontiert. Weltweit wird geschlechterspezifische Gewalt am häufigsten durch vertraute Personen im vermeintlich geschützten, häuslichen Lebens- und Nahbereich, erlebt; beispielweise in der Ehe, Partnerschaft, Familie oder durch Expartner*innen. Neben körperlicher Gewalt üben Täter*innen häufig psychische, sexualisierte und ökonomische Gewalt aus.

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Redebeitrag bei der 3. Kundgebung „Hannover ist unsicherer Hafen – Papiere statt Nummern!“ am 23.11.2020 vor der Ausländerbehörde

Landeshauptstadt Hannover!
Oberbürgermeister Belit Onay!
Ordnungsdezernent Axel von der Ohe!
Wir sind heute erneut hier, weil wir etwas in dieser Stadt vermissen.
Wir vermissen, hier an diesem Ort, die universellen und unveräußerlichen
Menschenrechte.
Wir sind hier, weil den Menschen in dieser Stadt ein sicherer Hafen
versprochen wurde.
Wir vermissen einen sicheren Hafen für die Menschen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit, wie auch wohnungslose Menschen.
„Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der
Person.“, deklariert die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Wir sind hier, weil die Verantwortlichen der Landeshauptstadt sich
offensichtlich nicht zu den Menschenrechten bekennen geschweige denn
daran arbeiten diese auch zu verwirklichen.
Hannover hat bereits im Jahr 2019 beschlossen, sicherer Hafen zu sein. Die
Stadt erklärte damit, Geflüchteten Obdach und Hilfe zu gewähren.
Aktuell wird uns jedoch wieder einmal sehr deutlich vor Augen geführt, dass Hannover für etliche Menschen alles andere als sicher ist.

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3. Kundgebung „Hannover ist unsicherer Hafen. Papiere statt Nummern!“ am 23.11.2020 vor der Ausländerbehörde

***englisch below*** 

Kundgebung vor der Ausländerbehörde
(Am Schützenplatz 1, 30169 Hannover)
23.11.2020, 09.00 Uhr

Wir kommen wieder – jetzt erst recht.

„Vor der Ausländerbehörde sehen Sie jetzt keine Warteschlangen mehr, weil wir eine Onlineterminreservierung anbieten.“, erklärte kürzlich der Oberbürgermeister – ein Erfolg seiner nun einjährigen Amtszeit.
Richtig. Die Verantwortlichen der Landeshauptstadt Hannover sehen die Leute nicht mehr. Wenn Unsichtbarmachen die Agenda der Verwaltung ist, Chapeau!
Aber die Menschen sind noch da.
Die Leute stehen nicht mehr nachts in der Schlange, ihre Anliegen werden dennoch nicht ausreichend bearbeitet. Nur ein Bruchteil der Menschen, die auf die Ausländerbehörde angewiesen sind, bekommt einen Termin zur „Vorsprache“.
Ein würdiges Leben in Hannover darf nicht von einer Behörde und nicht von einem Online-Formular abhängen.

Wir werden nicht aufhören, das Elend anzuprangern, das Verwaltung und Politik in dieser Stadt verantworten und verwalten.

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Kundgebung „Hannover ist unsicherer Hafen. Papiere statt Nummern!“ am 09.11.2020 vor der Ausländerbehörde

***englisch below*** 

Kundgebung vor der Ausländerbehörde
(Am Schützenplatz 1, 30169 Hannover)
09.11.2020, 07.00 Uhr

Wir kommen wieder. Weiterhin keine kommunale Daseinsvorsorge in Hannover.

Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit erhalten keine Papiere, sondern eine lächerlich geringe Anzahl von Terminen. Die Stadt versucht,
mit dem neuen Online-Anmeldeverfahren die Betroffenen, die vorher nächtelang in Warteschlangen vor der Behörde warteten, unsichtbar zu machen. Aber die Menschen sind noch da – ohne Sicherheit.

Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie ist die Ausländerbehörde noch schwieriger zu erreichen als sowieso schon üblich. Vergeblich haben in
den vergangenen Monaten viele Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit versucht einen Termin bei der Ausländerbehörde zu vereinbaren. Dies führte dazu, dass die Menschen vermehrt persönlich die Ausländerbehörde aufgesucht haben und sich vor dem Gebäude lange Warteschlangen bildeten.

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Redebeitrag Nr. 2 bei der Kundgebung „Hannover ist unsicherer Hafen – Papiere statt Nummern!“ am 26.10.2020 vor der Ausländerbehörde

Schon lange vor der Corona Pandemie, das heißt noch vor dem Umzug von der Leinstraße zum Schützenplatz, kam es dazu, dass sich Warteschlangen im Eingangsbereich der Ausländerbehörde Hannover bildeten. Jeder Person, die als Beistand zur Ausländerbehörde begleitet hat, war und ist das bekannt!

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Redebeitrag Nr. 1 bei der Kundgebung „Hannover ist unsicherer Hafen – Papiere statt Nummern!“ am 26.10.2020 vor der Ausländerbehörde

Wir vom Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hannover sind heute hier, weil wir wollen, dass Hannover endlich ein sicherer Hafen wird. Dies hat die Stadtpolitik Hannovers bereits im Jahr 2019 beschlossen. Hannover erklärte damit, Geflüchteten Obdach und Hilfe zu gewähren. 

Aktuell wird uns jedoch wieder einmal sehr deutlich vor Augen geführt, dass Hannover für etliche Menschen alles andere als sicher ist. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit werden alleine gelassen und müssen darum ringen, überhaupt von den Verantwortlichen angehört zu werden – vom Gewähren von Hilfe ganz zu Schweigen. 

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